Wer heute eine Nähmaschine für den Privatgebrauch erwirbt, erhält in der Regel eine Freiarmnähmaschine. Denn Nähmaschinen mit Freiarm sind die Standardnähmaschinen schlechthin. Die Haushaltsnähmaschinen sind in Bezug auf die Funktionsweise einander sehr ähnlich. Lediglich bei den verfügbaren Sticharten gibt es Unterschiede. Manche Nähmaschinen verfügen nicht nur über eine Vielzahl unterschiedlicher Näh-, sondern auch über Stickprogramme. Mit Hilfe moderner Technik können einige Geräte beispielsweise auch Stickdateien aus dem Internet einlesen und sticken. Solche hochwertigen Maschinen sind vielseitig einsetzbar und können auch den Ansprüchen von Nähprofis gerecht werden.
Allerdings haben diese Freiarm Nähmaschinen ihren Preis, während einfache Haushaltsnähmaschinen deutlich preiswerter zu haben sind, dafür aber auch nicht so viele Funktionen bieten. Einfache Freiarmnähmaschinen sind für den normalen Hausgebrauch in der Regel ausreichend. Man kann mit ihnen unterschiedliche Stoffe verarbeiten, nähen und ausbessern und sie lassen sich oft leicht bedienen, was vor allem für Anfänger ein echter Pluspunkt ist.
Funktionen wie Rückwärtsnähen, automatischer Fadeneinzug und Knopflochautomatik sorgen für entsprechenden Komfort beim Nähen. Günstig werden Freiarmnähmaschinen mit diversen Nähprogrammen, mehreren Grundstichmustern und Knopflochautomatik sowie variabler Stichlänge manchmal beim Discounter angeboten. Im Lieferumfang enthalten ist dabei häufig auch umfangreiches Zubehör. Die Herstellergarantie kann je nach Modell bis zu drei Jahre betragen.
Neben Freiarm-Haushaltsnähmaschinen gibt es auch Nähmaschinen mit Freiarm für Industrie und Handwerk, zum Beispiel Doppelsteppstich-Freiarm-Nähmaschinen mit Unter- Ober- und Nadeltransport.