Heute verfügen die meisten Nähmaschinen über einen Freiarm, denn der Freiarm hat sich beim Nähen bewährt und ist ein praktisches Hilfsmittel. Mit Hilfe eines Freiarms gelingt es, auch komplizierte Kleidungsbestandteile wie röhrenförmige Ärmel und Hosenbeine leicht zu nähen oder auch auszubessern. Der Freiarm kann darüber hinaus genutzt werden, um Kragen an Hemden oder Mäntel zu nähen. Selbst das Stopfen von Socken ist mit einer Freiarmnähmaschine kein Problem.
Auch bei Nähmaschinen ohne eigentlichen Freiarm kann man mit etwas Geschick Freiarmnähen. Dabei fungiert der Nähfuß als Freiarm. Der Saum wird zuvor auf die rechte Seite gebügelt, anschließend den Ärmel auf links wenden. Die Saumzugabe liegt somit im Ärmel und es wird innen genäht. Diese Praktik hat sich zum Beispiel gerade beim Nähen von Kinderkleidung bewährt.
Nicht nur einfache Haushaltsnähmaschinen, sondern auch hochwertige Nähmaschinen, die noch mehr leisten können, haben heute einen Freiarm. So werden Overlock mit Freiarm sowie coverlock mit Freiarm im Fachhandel angeboten. Die Overlock kann ganz unterschiedliche Materialien schnell und mühelos verarbeiten, auch sehr flexible und rutschige Stoffe. Overlocks sind deshalb so beliebt, weil sie schneiden, nähen und versäubern in einem und außerdem professionelle Effektnähte erzeugen können. Eine Freiarm Coverlock Nähmaschine erstellt ebenfalls Nähte, die selbst Profis überzeugen und macht das Nähen von Jersey, Strickware, Wolle oder Lycra und anderen Textilien zum Vergnügen.