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Eine spezielle Variante der Nähmaschine ist die computergestützte Stickmaschine. Die Geräte werden an einen Computer angeschlossen, so dass sich Stickmotive direkt auf die Nähmaschine übertragen lassen. Meist ist bereits eine große Auswahl an Motiven vorab eingespeichert, zusätzlich können aber auch noch geeignete Stickdateien oder Sticksoftware zum Erstellen eigener Stickmotive erworben werden. Stickmaschinen gibt es mit fester Rahmengröße, die die Stickfläche vorgibt. Neu auf dem Markt befindliche Geräte haben aber auch schon einen verschiebbaren Stickrahmen, der es ermöglicht, meterweit zu sticken.

Wer maschinell sticken möchte, muss sich jedoch nicht zwangsläufig eine Stickmaschine anschaffen. Auch einige Nähmaschinen kann man entsprechend nachrüsten. Auf diese Weise lässt sich mit ein und demselben Gerät sowohl nähen als auch sticken. Möglich machen dies so genannte Stickmodule. Mit dem Stickmodul Aurora 430 von Bernina oder mit Bernina Aurora 440 beispielsweise wird die Nähmaschine zur Stickmaschine. Das Produkt umfasst Stickmodul, Stickrahmen und –Fuß sowie Sticknadeln, einen Software Editor und eine Positionierschablone. Die bereits vorhandenen Muster können wahlweise vergrößert oder verkleinert und sogar gedreht und gespiegelt werden.

Sowohl Bernina-Nähmaschinen der Aurora als auch der Artista Serien können mittels Stickmodul zur Stickmaschine nachgerüstet werden. Die Vorteile von Stickmodulen liegen auf der Hand: Zum einen ist ein Modul nicht so kostenintensiv wie eine Stickmaschine und zum anderen benötigt die Näh-/Stickmaschine weniger Platz als zwei separate Maschinen. Auch von Pfaff gibt es ein entsprechende Geräte wie die Pfaff creative 2134.